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Skat-Rätsel #35, Kategorie:leicht

veröffentlicht am 22.09.2021 um 10:39

Schöne Skatwoche mit Freunden - GO-Frage


Ein paar Skatfreunde haben sich vor nicht allzu langer Zeit zu einer sehr intensiven Skatwoche bei einer liebevollen Gastgeberfamilie getroffen sowie vor und nach leckeren Grillabenden auch fleißig Skat gespielt.

Nach 26 Serien am Vierertisch, also einem ganzen Listenalphabet, kam es dann tatsächlich zu der Situation, dass das allerletzte von 1248 Spielen über den Gesamtsieg entscheiden musste. Der aktivste Spieler, der im Vergleich zu den Kontrahenten natürlich auch mit Abstand die meisten Spiele verloren hatte, konnte in Hinterhand einen starken Grand Hand gewinnen und siegte mit lediglich 16 Punkten Vorsprung.

Der in der Endabrechnung mit auch 1011 Punkten im Durchschnitt Zweitplatzierte, der die ganze Woche über gemutmaßt hatte, dass es ja wohl am Ende nicht auf zwischendurch mal verschenkte 24 Punkte (Gewinnstufe bei einem Grand) ankommen würde, akzeptierte das finale Glück des Gewinners und gratulierte wie auch die beiden anderen Skatkameraden freundlich. Der lange und vor der letzten Serie noch deutlich führende und letztendlich auf dem Silberrang landende Spieler hat im Laufe der Woche einmal einen seriösen Grand Hand Schneider angesagt, da ihm - nicht in Vorhand sitzend und mit nur drei Buben in der Hand - bei ungünstiger Kartenverteilung ein Abstich in einer seiner Assfarben hätte drohen können.

Der vierte Bube lag im Skat und so gewann er mit Schwarz und notierte sich 216 Spielpunkte für dieses teuerste Spiel in den 26 Serien. So entstand das Gespräch über eventuell am Ende fehlende Punkte; zusätzliche 24 wären es bei Mut zur Ansage der Gewinnstufe Schwarz, ohne dann die Karten zeigen zu müssen, gewesen, gar 48 bei Ansage eines Grand Ouvert. Keiner hätte sich vorstellen können, dass z. B. diese turniertaktisch absolut korrekte Entscheidung zum Grand Hand Schneider zu den bestimmt über einem Dutzend Fällen gehören würden, in denen von jedem und in alle Richtungen mal Schneider, mal Schneider raus verschenkt worden sind.

Hieraus ergab sich folgende im Nachgang debattierte Frage: Wie viele Augen muss ein Alleinspieler mindestens in der Hand haben, um komplett ungefährdet einen Grand Ouvert ansagen und siegreich gestalten zu können, unabhängig von Position und denkbar ungünstigster Kartenverteilung?

 

Lösung Skat Rätsel: leicht

 

26 Alle Nicht-Vier-Buben-Varianten bestehen aus drei Jungs und einer Farbe zu siebt, was insgesamt 34 Augen ergibt. Mit weniger Augen kommt man zurecht, wenn man neben den somit benötigten 4 Buben nur eine Assfarbe führt, den zwei Volle sind schon zu viel. Mit Ass, König, Dame, 9, 8, 7 in einer Farbe sichert man ebenfalls alle Stiche und hat dann somit nur 26 Augen auf den Hand, womit sich der Kreis mit der Zahl 26 schließt.


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